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Das diesjährige Benefizkonzert „Mit Musik helfen“ in der Stadtkirche St. Marien zu Celle war ein ganz besonderes Ereignis, da es ein dreifaches Jubiläum zu feiern galt: Das Bundespolizeiorchester Hannover spielt jetzt seit 75 Jahren, Lachen Helfen e.V. gibt es seit 30 Jahren, und dieses Orchester der Bundespolizei aus Niedersachsen spielte in Celle zum 20. Male auf – zugunsten von notleidenden Kindern in den Einsatzländern deutscher Soldaten und Polizisten.

Vereinsrepräsentant OStFw d.R. Wilhelm Lilje
Wie in all den Jahren zuvor hatte unser Regionalkoordinator Nordwest OStFw d.R. Wilhelm Lilje die Veranstaltung für die Polizisten wieder bestens organisiert. Die genannten Jubiläen nahm er zum Anlass, in der Pause eine ausführliche Vorstellung der Entwicklung von Lachen Helfen zu geben, in der er von den zahlreichen Kinderhilfsprojekten des Vereins seit 1996 berichtete, für die er sich selbst immer höchst engagiert eingesetzt hat.
Zu Beginn hatte Orchesterchef Matthias Höfert mit seinen 45 wieder bestens aufgelegten Musikern den Abend mit der „Symphonic Overture“ von James Barbes eröffnet. Danach begrüßte Oberst Sönke Schmuck, Standortältester des Heeres-Ausbildungszentrums in Celle (Ausb/ÜbZLbwglk), die anwesenden Besucher in der gut gefüllten Kirche und betonte ebenfalls die enormen Leistungen, die Lachen Helfen in den zurückliegenden drei Jahrzehnten für Kinder in Not erbracht hat. Anschließend warb Celles Landrat Axel Flader, der an diesem Abend unseren verhinderten Schirmherrn Henning Otte, Wehrbeauftragter des Bundestages, vertrat, um Spenden für aktuelle Hilfsprojekte unseres humanitären Vereins.
Die dann folgenden musikalischen „Leckerbissen“, stets gekonnt und mit viel Humor durch Moderator Dirk Hillebold vorgestellt, lösten bei den Zuhörern immer wieder anhaltenden Applaus aus. Zu den Highlights zählten „Don’t Stop Believin’“ von Perry, Schon und Cain, „Test Drive“ aus „How to Train Your Dragon“ von John Powell sowie „Chevaliers de Sangreal“ aus dem Film „The Da Vinci Code“ von Hans Zimmer. Besondere Begeisterung riefen dabei die Solisten Sina-Mareike Hensel (Gesang) und Andrei Samarin (Trompete) hervor.
Gegen Ende bekam der Abend nochmals eine ganz persönliche Note wegen des bevorstehenden Abschiedes von Wilhelm Lilje, der nun nicht nur in den verdienten Ruhestand geht, sondern auch seine bisherige Funktion als Regionalkoordinator abgibt. Betrüblich ist dabei nicht nur das Ausscheiden aus seinem bisherigen ehrenamtlichen Aufgabenbereich, sondern auch, dass bislang hierfür und im Zusammenhang damit auch für die Organisation des über die vielen Jahre so erfolgreichen Benefizkonzertes noch kein Nachfolger auserkoren wurde.


