Erster Hilfstransport nach Kiew und Odessa!

Erster Hilfstransport nach Kiew und Odessa!

Noch Anfang Oktober letzten Jahres herrschte nahe Odessa allerbeste Stimmung bei der Einweihung des durch Lachen Helfen e.V. und den Rotary Club Neandertal gemeinsam finanzierten Summer Camps, und nicht einmal ein halbes Jahr später organisieren nach dem brutalen Überfall Russlands auf die Ukraine beide Organisationen gemeinsam den ersten Hilfstransport nach Odessa und Kiew.

Einweihung des von Lachen Helfen e.V. und dem Rotary Club Neandertal finanzierten Summer Camps für Waisenkinder nahe Odessa; mit grünem Wimpel Sergey Kostin, der Leiter der ukrainischen Hilfsorganisation „The Way Home“.
Die dringend benötigten Spendengüter werden in die bereitstehenden Kartons verpackt.

Als Fahrer des vom Neandertaler Rotary Clubs finanzierten Kleinbusses hatten sich mit dem Polzisten Ulrich von Schwarzenberg und seinem pensionierten Kollegen Rudi Koehnen zwei einsatzerfahrene Männer zur Verfügung gestellt, die sich bald mit den von Lachen Helfen finanzierten Medikamenten, medizinischen Geräten, Verbandsmaterial und Decken auf den 2220 Kilometer langen Weg über Süddeutschland, die Tschechische und die Slowakische Republik sowie Rumänien in die Südukraine machten.

Die pensionierten Polizeibeamten Ulrich von Schwarzenberg (links) und Rudi Koehnen vor dem mit Spendengütern vollgepackten Kleinbus vor der Abfahrt in die Ukraine.
Das Navigationssystem zeigt die 2220 km lange Wegstrecke von Düsseldorf nach Odessa.
Ein sehr hilfsbereiter rumänischer Polizist unterstützt die beiden Hilfstransportfahrer Rudi Koehnen und Ulrich von Schwarzenberg am Grenzübergang zur Ukraine.

Zunächst wurde am Standort der humanitären Organisation „The Way Home“ in Odessa der erste Teil der Spendengüter entladen, dann ging es weiter nach Kiew, wo nach der Übergabe der auch dort dringend benötigten Materialien sogleich eine Familie (Mutter mit 2 Kindern) aufgenommen wurde, die auf der Rückreise ins westliche Ausland mitgenommen werden konnte, um so den heftigen Angriffen der russischen Armee zu entkommen.

Die sehnlichst erwarteten Materialien werden in Odessa sogleich in Augenschein genommen, um dann an das ärztliche Personal weitergeleitet zu werden.
Unmittelbar nach der Spendenübergabe in Odessa macht sich der Kleinbus auf den Weg in die Nordukraine, um so schnell wie möglich den zweiten Teil der Ladung in Kiew übergeben zu können.
Noch am selben Abend ist in Kiew der Kleinbus bereit für die Rückreise und kann auf diesem Wege eine Mutter mit zwei Kindern mit in den Westen nehmen, wo sie vor den massiven Angriffen der russischen Armee sicher sind.

2022-04-12T20:10:50+00:00